Vex – Eine Medienoper

Von Brunner/Ritz für Micro Oper München
— Vex ist ein Musikstück in einer Rauminstallation. Alle Zuschauer sitzen auf Schaukeln – umgeben von kreisenden Projektionen und flirrenden Soundeinspielungen verlieren sie die Orientierung. Ohne Ruhe zieht die Sängerin ihre bahnen, die Pianistin spielt pausenlos. Am Ende wird der Raum zur begehbaren Installation.

Uraufführung 1996 / White Box, Kunstpark Ost / München

Cornelia Melián Stimme Sabine Liebner Piano / Brunner, Ritz Installation, Musik, Video, Fotos

 


Presse

» … Elektronische Klänge jagten durch eine ehemalige Fabrikhalle, kommentiert von Live-Klavierpassagen. Aus einem fast mystischen Klang einfacher Pianoakkorde entwickelte sich ein fulminantes Soundchaos, das sich wieder zu minimalistischen Gesangssequenzen beruhigte. Die schaukelnden Zuschauer wurden zu einem Teil der akustischen Rauminstallation, umgeben von Videoprojektionen an den wänden und der Decke. Durch die ständige Bewegung im Raum entstand eine fast psychedelische Atmosphäre. Das Premierenpublikum spendete langen Beifall.« dpa