Irgendwie Anders

Eine Micro Oper von und für Kinder ab 6 Jahren
— Auf einem hohen Berg lebt ganz allein ein Wesen mit dem Namen Irgendwie Anders. Er weiß, dass er irgendwie anders ist, denn alle finden das. Irgendwie Anders ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Was auch immer er unternimmt, er erntet Unverständnis und Ablehnung. Da klopft es eines Tages an seiner Tür, und draußen steht jemand, der ‚Etwas’ heißt, und ehe Irgendwie Anders bis Drei zählen kann, ist das Etwas schon im Zimmer … Irgendwie Anders erzählt die Geschichte einer Freundschaft und ist ein Plädoyer für den Reiz des Andersseins, nicht zuletzt auch in der Neuen Musik.

Premiere 2009 / Neues Theater I-camp / München

Juliane Klein hat eine Musik geschrieben, bei der neben Sprechstimme, Gesangsstimmen und Flügel noch Spielzeugautos, Tischtennisbälle, Regenmacher, Spieluhren, Handys, eine Küchenmaschine und noch so manch andere Dinge mitwirken. Ihre Musik verbindet tonale und atonale Strukturen und sorgt durch charakteristische Leitmotive für einen Spannungsbogen, der das Thema „Anderssein“ für Kinder ebenso einfach wie nachhaltig erfahrbar macht. Da stürmt die Pianistin mit zwei Spielzeugautos über die Klaviertasten, die dabei entstehenden Glissandi werden von nervenaufreibenden Klingeln zweier Handys, mit Geburtstagströten und dem Lärm einer Küchenmaschine untermalt – Musik, die eindeutig „irgendwie anders“ ist. Die Kinder steuern Klangbausteine wie lautmalerische Klangflächen, mehrschichtige Sprechchöre, frei erfundene Irgendwie-anders-Kreationen, einprägsame Melodien sowie spielerische Mitmachaktionen zum Geschehen bei. Originelle Action verbindet sich mit der zauberhaften Klangpoesie zu einer Mischung, die gerade Kinder im Grundschulalter fasziniert und neugierig macht.

 

Es singen und spielen: 15 Kinder, der zaubernde Schauspieler Gaston, die singende Erzählerin Cornelia Melián und die Klavierspielerin Laura Konjetzky.

Cornelia Melián Konzept, Künstlerische Leitung / Axel Tangerding Szene / Robert Kis Bühne, Kostüm / Yoshihisa Matthias Kinoshita Leitung Wolfratshauser Kinderchor / Regine Heiland Fotos

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der LH München, den Fonds Darstellende Künste und der Werksstiftung

 


Presse

Alles etwas anders
Kinderoper im Meta-Theater wird von den kleinen Zuschauern fasziniert aufgenommen:
» … Die Kombination aus überzeugenden und engagierten Schauspielern, dem Kinderchor und der ungewöhnlichen Musik zogen die jungen Besucher in ihren Bann.« Wieland Bögel, Süddeutsche Zeitung

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Über Toleranz
Die Micro Oper München mit „Irgendwie Anders“ im i-camp Theater
»… am Ende, wenn sich alle auf der Bühne zu ihrer Andersartigkeit bekannt haben, lädt die Micro Oper zur gemeinsamen Kissenschlacht. Und so endet alles wieder im Spiel – als angewandte Toleranz.« Sabine Leucht, Süddeutsche Zeitung

Pieps! Klingel! Raschel! Knall!
Die Kinderoper „Irgendwie anders“ wirbt für Toleranz – modern und einfühlsam
»Irgendwie Anders hat es nicht leicht. Das Wesen im froschgrünen Marsmännchenanzug sieht anders aus als die Kinder, es spielt anders, malt anders und – isst komische Sachen! Es tut alles, um so zu sein wie die anderen. Doch der Kinderchor flüstert: „Du gehörst nicht hierher. Du bist nicht wie wir. Du bist irgendwie anders.“ Ais ihrem Flüstern wird ein lautes Skandieren: „Du gehörst nicht hierher!“ Sie stehen mit dem Rücken zu ihm , das Spiel des Flügels endet in einer Disharmonie. Weinend zieht sich das Wesen Irgendwie Anders zurück. Bis es bei ihm klopft. Vor ihm steht das wirbelnde „Etwas“, Cornelia Melián in einem schlauchförmigen, gelben Fransenkostüm. Statt eines Gesichtes nur ein großer Mund. Leise, lieblich und flatternd untermalt das Piano ihren fröhlichen Gesang. Die Kinder im Publikum lachen, finden das Etwas fabelhaft. Hinein in den Optimismus des Etwas brüllt das Irgendwie anders: „Du bist doch überhaupt nicht wie irgendetwas, das ich kenne!“ Rund um das Piano pieps es, klingelt, raschelt und knallt. Da fliegen Tischtennisbälle, klingeln Handys, starten Mixer und brechen Spielzeugautos über die Klaviertasten. Tonale und Atonale Strukturen werden miteinander verbunden. Juliane Klein schrieb die Musik für die ungewöhnlichen Instrumente. Cornelia Melián hat das Stück eingerichtet, das mit den phantasievollen Kostümen, darstellerischer sowie gesanglicher Kunst und ungewöhnlicher Musik glänzt. Es ist Philosophie für Kinder, die ihnen zeigt, wie Vielfalt das Leben bereichern kann.« Nicole Sutherland, Merkur-online.de

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