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Irgendwie Anders
Eine Micro Oper von und für Kinder ab 6 Jahren

Gespielt und gesungen von 15 Schulkindern, 2 erwachsenen Musikerinnen und einem Schauspieler, der auch zaubern kann

Cornelia Melián • Idee, Konzept, künstlerische Leitung

AUFFÜHRUNGSORTE

I-camp Neues Theater München, Loisachhalle Wolfratshausen, Meta Theater Moosach in Zusammenarbeit mit der Grundschule Moosach/Alxing, Schwere Reiter München

PERFORMANCE

Es spielen und singen: 15 Kinder, der zaubernde Schauspieler Gaston, die singende Erzählerin Cornelia Melián, die Klavierspielerin Julia Schölzel

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BESCHREIBUNG

Auf einem hohen Berg lebt ganz allein ein Wesen mit dem Namen Irgendwie Anders. Er weiß, dass er irgendwie anders ist, denn alle finden das. Irgendwie Anders ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Was auch immer er unternimmt, er erntet Unverständnis und Ablehnung. Da klopft es eines Tages an seiner Tür, und draußen steht jemand, der ‚Etwas’ heißt, und ehe Irgendwie Anders bis Drei zählen kann, ist das Etwas schon im Zimmer… Irgendwie Anders erzählt die Geschichte einer Freundschaft und ist ein Plädoyer für den Reiz des Andersseins, nicht zuletzt auch in der Neuen Musik.

Was so anders ist an Irgendwie Anders, zeigt auf ebenso überraschende wie liebevolle und sinnliche Weise die Micro Oper um Cornelia Melián in der musikalisch-performativen Umsetzung des Kinderbuchs von Cathryn Cave, die mit Buch den „UNESCO-Preis 1997 für Kinder- und Jugendliteratur im Dienst der Toleranz“ erhalten hat. Irgendwie Anders ist – und klingt - in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Die Münchner Sängerin und Performerin Cornelia Melián hat ausgehend von dieser Geschichte ein Stück entwickelt, an dem 15 Kinder zwischen 6 und 9 Jahren unter der Leitung des Chorleiters Yoshihisa Matthias Kinoshita mitwirken. Juliane Klein hat eine Musik geschrieben, bei der neben Sprechstimme, Gesangsstimmen und Flügel noch Spielzeugautos, Tischtennisbälle, Regenmacher, Spieluhren, Handys, eine Küchenmaschine und noch so manch andere Dinge mitwirken. Ihre Musik verbindet tonale und atonale Strukturen und sorgt durch charakteristische Leitmotive für einen Spannungsbogen, der das Thema „Anderssein“ für Kinder ebenso einfach wie nachhaltig erfahrbar macht. Da stürmt die Pianistin mit zwei Spielzeugautos über die Klaviertasten, die dabei entstehenden Glissandi werden von nervenaufreibenden Klingeln zweier Handys, mit Geburtstagströten und dem Lärm einer Küchenmaschine untermalt – Musik, die eindeutig „irgendwie anders“ ist. Die Kinder steuern Klangbausteine wie lautmalerische Klangflächen, mehrschichtige Sprechchöre, frei erfundene Irgendwie-anders-Kreationen, einprägsame Melodien sowie spielerische Mitmachaktionen zum Geschehen bei. Originelle Action verbindet sich mit der zauberhaften Klangpoesie zu einer Mischung, die gerade Kinder im Grundschulalter fasziniert und neugierig macht.

„Besonders reizvoll ist für uns, gemeinsam mit einer Kinderchorgruppe das Stück musikalisch, darstellerisch und künstlerisch zu entwickeln und auf die Bühne zu bringen“, erklärt Cornelia Melián. „Oft wird die Neue Musik ja nicht zu Unrecht als abgehoben und deutlich als irgendwie anders empfunden. Die Schwelle, die viele Menschen von der Neuen Musik distanziert, lässt sich beseitigen, indem man sie mit vertrauten, sozialen Themen verbindet. Natürlich steht die künstlerische Idee und ihre Umsetzung im Vordergrund, aber die Arbeit mit den Kindern erdet uns ganz gewaltig und verhindert, dass das Projekt eine Kopfgeburt wird. Für die Kinder kann das Projekt in vieler Hinsicht spannend sein: So ist die Arbeit im Ensemble per se immer ein sozialer Prozess, in dem man Rücksicht und Disziplin aufbringen muss. Man muss zuhören, was um einen herum passiert. Neben der künstlerischen Erfahrung werden bei der Arbeit an Irgendwie anders viele relevante Kompetenzen gefördert, die wichtig für alle Lebenslagen sein können.

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